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Schlagwort: Alltag

Tja…

Das war es dann mit dem Rock’n’Roll heute. 
Ein kotzendes Kind ist wichtiger.

Es wird

Heute erstmal ganz und gar nicht weihnachtlicher Rock’n’Roll. 12 Sänger aus verschiedenen Bands hier aus der Gegend. Da sind richtig gute Leute dabei. Genau richtig, um sich auf Heiligabend einzustimmen. Das volle Brett eben.
Den Weihnachtsstreit haben wir auch irgendwie schon hinter uns. Essen bzw. Einkauf ist auch alles da. Für heute ist auch schon fertig gekocht.
Die Feiertage können kommen.

Eigentlich…

Eigentlich habe ich gerade gar nichts zu sagen, da mein Kopf viel zu müde ist. Der Körper sowieso.Die Gedanken kreisen durch den Raum, der sich mein Kopf nennt und finden keinen gemeinsamen Nenner.
Die Twitter Timeline scrollt weiter und weiter. Für die noch nicht gesehen Artikel im Feedreader bin ich zu müde.
Es ist 4 Uhr 08. Um 9 Uhr Irgendwas klingelt der Wecker für einen Arbeitstag, der wahrscheinlich 14 Stunden haben wird und der hart werden wird.
Warum bin ich noch nicht im Bett?
Weil der Kopf noch viel zu wach ist. Wach, wirr, wo auch immer. Irgendwo.
Der heutige Arbeitstag war auch hart, in vielerlei Weise. Es ist gerade aber einfach auch zuviel, um es zu beschreiben. Jeden Tag nehme ich vor, etwas darüber zu schreiben, aber es geht einfach nicht, ich schaffe es nicht.
Zu platt, zu kaputt. der Kopf will einfach nicht mehr, die Finger sind zu müde.
Ich bin müde. Sehr müde.
Das Team verändert sich und das nicht zum Besseren. Differenzen, Dummheiten, Diskussionen. Alles zuviel, als das es mein Kopf nach Feierabend noch vernünftig „zu Papier“ bringen könnte.

Der Kopf, der gefühlt gerade sicher 10 Blogposts zum Thema „Arbeit“ schreiben könnte, verweigert immer genau dann die Arbeit, wenn man Ihn braucht. Wenn man Zeit hat.

Wäre es nicht viel schöner, von den schönen Aspekten seiner Arbeit zu schreiben? Von positivem Feedback der Gäste? Ja, wäre es, aber die Umstände lassen das im Moment nicht zu. Die negativen Aspekte überlagern im Moment alles. Alles. Auch das Leben an sich. Das Privatleben.

Ich bin müde.

Entmaterialisierung.

35 Minuten Busfahrt. Jeden Tag. Zweimal.
Und immer die Kopfhörer im Ohr. Die Welt vor der Arbeit nochmal ausblenden und abends nach Feierabend die Arbeit ausblenden und die Welt zur Ruhe kommen lassen.
Klingt nach einem Plan, klappt aber leider oft nicht.
Der Kopf ist zu voll, die Gedanken rasen. Es will sich einfach keine Ruhe einstellen.

Trotzdem fühlt sich der Körper irgendwie anders an, die Welt rückt in den Hintergrund, wirr schweifen die Gedanken umher. Irgendwie wird alles unwirklich. Tritt in den Hintergrund.

Die Musik wird zur Welt, die Stimmen im Podcast lullen Dich ein, sind im Kopf statt nur im Ohr. Die Gesichter der Mitfahrer verschwimmen, werden eins mit den Mustern auf den Sitzen. Vielleicht sind es ja auch die Muster, diese irren, wohl unter Drogen gemalten surrealen Muster. Man muss schon sehr krank sein, um Muster für Bussitze zu machen. Muss den LSD Trip seines Lebens hinter sich haben. Denke ich zumindest, wenn ich diese Ausgeburten eines auf Speed hängengebliebenen Zeichenprogramms sehe.

Und schliesse die Augen, lausche lieber wieder den Stimmen in meinem Kopf oder der Musik.

Entmaterialisiert.

Diese Tage…

Kein Mensch braucht sie. Kein Mensch will sie.Nur leider passieren sie. Überrumpeln Dich. Mit einer Dampfwalze.
Leise flüstert eine Stimme in Dein Ohr, dass auch so ein Tag zu Ende geht, aber Du hörst es kaum, da die Realität mit aller Macht in Dein rechtes Ohr brüllt und Du mit dem linken Ohr die Stimme des Kollegen hörst, der die nächsten Essen annonciert, die zu kochen sind,
Der Bondrucker spuckt die nächsten Tische aus, der Grill ist voll, der Herd ist voll. Lärm, Stress, zu viele Stimmen.
Du bist in Deiner eigenen Welt, funktionierst blind. Bis Du an den heissen Pfannengriff fasst und „Scheisse“ brüllst. Egal, weiter, der nächste Tisch ist abgerufen.
Der Kopf will nicht mehr, Herzschlag 180.

Feierabend.

Nur dumm, dass Kopf und Körper das noch lange nicht realisieren. Im Kopf immer noch zu viele Stimmen, der Körper auch immer noch im Speed-Modus.

Alltag.

Ende Neu

Irgendwie komme ich mir vor wie in dem Song der Eistürzenden Neubauten.Vorbei die Kindergartentage, das Kind ist in der Schule und Sie liebt es.
Klar, kleine Anfangsschwierigkeiten, aber eigentlich läuft es toll.
Ich kann es aber immer noch nicht fassen, dass es wirklich so ist. Dass Sie schon so groß ist.
Ich kenne sie jetzt seit 3 Jahren. Damals haben sich die Liebste und ich nach 17 Jahren wieder getroffen.
Sind es wirklich nur 3 Jahre? Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.
Ich mag zwar „nur“ der Bonuspapa sein, aber trotzdem bin ich stolz wie Bolle, dass wir es geschafft haben, das Kind in die Schule zu bringen.
Und da ist noch so viel, das auf uns zukommt.
Es wird hart werden manchmal, lustig, chaotisch, laut und leise.
Ich freue mich darauf.

Bis morgen…

Wie meistert man den Alltag als berufstätiges Pärchen mit Kind?Wie schafft man es, dem Kind genug Aufmerksamkeit zukommen zu lassen?
Wie findet man genug Zeit füreinander, wenn die Arbeitszeiten so unterschiedlich sind.
Kann man überhaupt einen geregelten Alltag haben?
Leben zwischen Tür und Angel. Das Auto als Verlängerung der gemeinsamen Zeit.
Einschlafen, Morgens, abends, im Sitzen, im Liegen.
Twitter und das iPhone als Kommunikationsmittel. Die Probleme mit dem falsch verstandenen Tonfall (trotz Smiley).
Nein, ich mach das schon vs. Das musst Du nicht machen.
Bis morgen vs. Bis später.
Neue Anforderungen und Herausforderungen (Kind).
Manchmal fliegen die Tage nur so.
Das liebe Geld.
Dienstpläne.
Chefs.
Kochen, Essen und die Gemütlichkeit. Das Genießen der gemeinsamen Zeit.
Familie.
Wann?