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Dingenbums Posts

Ausschlusskriterium

Mit was wird denn geheizt?
Ist das ein PVC-Boden?

Gibt es einen Keller?

Badewanne?

 

Wohnungssuche. Eigenbedarf. Böse Worte.

Egal, da müssen wir jetzt durch. Wir, das bedeutet 2 Erwachsene, 1 Kind, 2 Katzen und ein Hund. Nicht einfach, vor allem wenn es noch bestimmte Anforderungen an Wohnung und Einzugsgebiet der Grundschule gibt. Vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen.

 

Es fängt aber ganz gut an. Eine eigentlich kleine Auswahl, da es nunmal eine Kleinstadt ist, aber bereits die ersten Besichtigungen verlaufen nicht schlecht. Man lacht uns nicht sofort aus, wenn die Worte „Kind“, „Katzen“ und „Hund“ fallen. Im Gegenteil, es scheint einfacher zu sein, als wir erwartet hatten. zumindest was diese Themen betrifft.

Mal sehen, wie die potentiellen Vermieter auf Schufa-Einträge reagieren, die ich dank toller Ex-Chefs nunmal habe, die keine Lust hatten, Gehälter pünktlich oder überhaupt zu zahlen. Lässt sich aber nicht ändern. Wir sind beide berufstätig, machen hoffentlich einen ganz netten Eindruck bei einer Besichtigung. Es ist eine Kleinstadt und unser bisheriger Vermieter ist ein ortsansässiger Metzger, mit dem wir nie Probleme hatten. Man kennt die Firma. Vielleicht hilft das ja. Irgendwie.

Eigenbedarf. Es erweckt anscheinend Mitleid, aber es steht uns fern, das auszunutzen. Wenn es aber hilft, dann ist es auch gut. Sehr gut. Ganz unbekannt im Ort sind wir auch nicht. Eine Kleinstadt eben. 14000 Einwohner.

Ich verstehe ja auch jeden Vermieter, der einfach nur sicher sein möchte, dass er kein Arschloch in sein Eigentum lässt, aber in der momentanen Situation könnte ich kotzen. Es geht ja nicht nur um mich, sondern auch um die Personen, die ich über alles liebe.

Und wenn dann die momentanen Chefs auch noch fehlerhafte Verdienstnachweise liefern, dann möchte man schon eine Axt zur Hand nehmen und den einen oder anderen Kopf spalten.

 

Ein zweihändiges Breitschwert wäre aber auch OK.

Warten

Warten.
Warten ist doof. Vor allem dann, wenn man auf einen wichtigen Anruf wartet. Oder eine Nachricht.

So wie wir hier gerade.

Umziehen müssen oder nicht, das ist die Frage, die uns gerade ziemlich fertig macht. Warum? Wegen evtl. Eigenbedarf des Vermieters. Das Tolle ist, dass wir ziemlich sicher sind, dass er hier gar nicht einziehen möchte, sondern dass es mehr um seine Freundin geht oder seine Eltern dahinter stecken. Familienpolitik in Kleinstadtmetzgereien sozusagen.

Tja, und da sitzen wir jetzt also seit gestern und warten darauf, dass seine Freundin oder wer auch immer sich entscheidet.

Das Kind ist abwechselnd traurig, hippelig oder unbeteiligt, aber wir wissen, wie sehr es sie belastet. Die Liebste ist angespannt bis zum platzen. Extrem viel Arbeit, sich krank fühlen und jetzt auch noch dieses Thema. Wer kann Ihr die Tränen verdenken?

Und ich? Ich platze auch bald. Gestern ging es noch, heute während der Arbeit war schlimm.

Umziehen ist hier gar nicht so einfach, denn die Mieten hier sind nicht gerade billig. Warum wohnen wir auch am Firmensitz der SAP? Ausserdem ist das Kind jetzt gerade mal ein halbes Jahr in der Schule und sie jetzt aus dem Klassenverband zu reissen, das wäre nicht gut. Es hängen zu viele Dinge daran. Die Problematik mit ihrem Vater, eine neue beste Freundin, die ihre Probleme versteht, da sie genau diese kennt, etc. Im Einzugsgebiet der Schule gibt es auch Gegenden, die völlig überteuert sind oder in die man einfach nicht ziehen möchte. Bei 14000 Einwohnern bleibt dann nicht mehr viel übrig.

Also sitze ich hier, bin froh, dass die Liebste einigermassen ruhig auf dem Sofa schläft und warte. Warte auf einen Anruf, der heute nicht mehr kommen wird.

Vielleicht ist das aber auch ein gutes Zeichen. Jet länger es dauert, bis der Anruf kommt, desto länger wird vielleicht diskutiert, ob oder ob nicht. Es deutet vielleicht darauf hin, dass wir vielleicht Glück haben und hier bleiben dürfen.

Denn hier bleiben, das würden wir gerne.

Und so redet man sich die Wartezeit schön und hofft.

Und wartet.

Schuldzuweisungen

Eigentlich ist das iPhone schuld.
An so einigen Dingen. Im Januar 2010 habe ich mir mein erstes gekauft. Mir selbst zum Geburtstag geschenkt. Davor hatte ich in relativ kurzer Zeit 2-3 andere Telefone, nachdem ich jahrelang zuerst Siemens, dann Nokias hatte. Dann der Umstieg. Alles Dreck. Nur Probleme. Ich hatte genug und dachte, kauf Dir ein iPhone. Alle die eines haben sind begeistert. Schlimmer kann es nicht werden, also versuch es. Ab zur Telekom und ein 3GS aus dem Laden getragen.

3 Tage später habe ich mich bei Twitter angemeldet. Warum kann ich gar nicht mehr genau sagen, aber wie ich eben bin hab ich mich zuerst mal tagelang in die Materie iPhone eingelesen. Foren, Blogs, Tutorials, alles. Wahrscheinlich gab es einfach zuviel Verweise auf Twitter oder so. Egal.

Da war ich also. Neu. Keine Ahnung, wem man folgen soll. Ich hatte Glück und bin ziemlich schnell auf tolle Leute gestossen., denen ich fast zum Großteil auch heute noch folge. Zufall eben.

Durch Twitter hab ich auch viel entdeckt. Menschen, Apps, Dienste, Themen, alles mögliche. Irgendwann kam ein iPad dazu und dann ein Mac. Ich will Windows hier nicht schlecht machen, es ist sicher ein gutes Betriebssystem, aber irgendwie bin ich nie warm damit geworden. Es hat mir einfach nie gefallen. Bedienung, Optik, die unvermeidlich damit verbundenen Probleme , einfach alles. Linux hat mir lange Zeit gute Dienste geleistet und ich hab es mir nicht einfach gemacht. Bin ziemlich schnell bei Arch Linux gelandet und das ist keine Einsteiger Distribution, aber dafür extrem anpassbar, schnell und schlank. Wenn man will. Windows wurde nur noch zum zocken gebootet.

Es gab dann auch Zeiten, da hat sich das wieder etwas verändert, aber das hatte nichts mit Linux zu tun. Es war einfach leichter. Persönliche Umstände eben.

Windows only. Harte Zeiten.

Dann der Mac. Umgewöhnen, einarbeiten. Neue Programme entdecken. Und damit war es dann auch irgendwann klar. Ich blogge wieder. Hab ich früher schon mal getan, aber das vergessen wir am besten gleich wieder. Warum jetzt wieder mehr?

Ich hatte mal wieder Lust darauf und hab mich umgesehen, was, wie und wo. Hab mir auch viele Apps für IOS und Mac angesehen.

Ich mag Texteditoren. Keine Ahnung warum. Unter Linux hab ich auch jeden verdammten Editor ausprobiert, selbst wenn viele für meine Zwecke völlig überdimensioniert waren. Egal, ich mag solche Programm einfach.

Was nimmt man also auf dem Mac? Man will ja nicht gleich viel Geld ausgeben. Die üblichen Verdächtigen ergoogelt, ausprobiert. Byword. Hmmm, mag ich. Gibt es auch für IOS, der Sync funktioniert. Gefällt.

Dann bin ich auf Desk gestossen. Und hatte meinen Favoriten. Es mag Apps geben, die mehr können, aber das ist mir egal. Ich mag vor allem auch einfache, minimalistische Apps, die einfach nur das tun, was sie sollen. Das tut Desk für mich.

Was ich auch sehr zu schätzen gelernt habe, ist die Community, die sich um Desk gebildet hat. Das Forum ist toll.

Ja, ein Forum zur App. Desk ist kein neues Programm. Der Entwickler schreibt seit Jahren daran. Man könnte jetzt sagen, dass da dann doch sicher mehr da sein sollte, aber er legt eben mehr Wert auf Qualität als auf sonstige Dinge. Vorschläge aus der Community werden aber auch gehört, kommentiert und wenn möglich und sinnvoll auch implementiert.

Leider gibt es keine IOS App. War bei meiner Suche eigentlich Grundbedingung, aber es kam nunmal anders. Es wird darüber nachgedacht, aber es wird nichts überstürzt. Lieber eine gute App hinter der man steht, als eine, die zwar funktioniert, die aber nicht das ist, was Entwickler und User wirklich wollen.

Qualitativ hochwertige Software mit gutem Support. Ich liebe es.

Und so sitze ich heute hier und schreibe einen Blogpost mit einer App, die ich mag. Auf einem Gerät das ich mag. Ich mag, wie beides sich anfühlt. Ich mag Qualität.

Wäre auch schlimm, wenn nicht, denn als Koch geht ohne Qualität auch nichts. Und ich bin gerne Koch.

Zurück zum Thema. Es ist schon komisch, aber auf das bloggen bin ich ja auch nur durch Euch gekommen. Die die auf den Link geklickt haben, den ich bei Twitter und so gepostet habe. Die ich nur kennen gelernt habe, durch diese kleine Gerät, das immer bei mir ist, das so sehr ein Teil meines Lebens geworden ist. Mobiltelefone benutze ich seit 1994. Berufsbedingt.

Ich war damals als freiberuflicher Mietkoch unterwegs, oft auch für Personalagenturen und musste erreichbar sein, also hab ich mir ein Handy gekauft. Motorola MicroTac. D2 Mannesmann Vertrag. Aus denen ist später Vodafone geworden. Minutenpreis 1,89 Mark.

2 Akkus waren dabei. Der Kleine für ca. 8 Stunden, der Große für ca. 14 Stunden. Einzeiliges Display. Immerhin erreichbar und die Jobs waren gesichert.

Lange ist es her.

Heute gehe ich morgens aus dem Haus, habe einen Podcast im Ohr, setze mich in den Bus, checke Twitter, schaue in den Feedreader, etc. Lese Euch. Ach, Ihr kennt das ja alles.

Und dann irgendwann in der Nacht komme ich auf die Idee hier was zu schreiben.

Diese kleine Kästchen in meiner Hosentasche hat wirklich mehr Auswirkungen gehabt, als ich jemals gedacht hätte. Es macht Spaß, wieder etwas zu schreiben. Es tut gut, sich etwas von der Seele zu schreiben, wenn es einem schlecht geht.

Und so sitze ich hier mit einem Glas Rotwein und das iPhone ist schuld.

Und es ist gut so.

 

 

Harmlos

Man kennt das ja…
Da denkt man gerade mal wieder so ganz gemütlich gar nichts und dann kommt das Leben um die Ecke und fickt dich mal eben so ganz nebenbei von der Seite voll ins Knie. Einfach so. Ohne Grund.

Dieses Leben ist schon ein fieser Hund. Wiegt Dich in Sicherheit, lässt zu, dass der Alltag einen einlullt und dann…

Peng.

Genau zwischen die Augen. Mit der 45er.

Eigenbedarf. Eigentlich ein harmloses Wort. Haben wir doch alle. Eigenbedarf. Dumm nur, wenn es um den eigenen Lebensraum, das Heim, das Nest geht. Da hört der Spaß auf und in dem eigentlich harmlosen Wort zeigt sich des Teufels grinsende Fratze und nimmt sich mal, so ganz nebenbei, Dein Knie vor.

Und Du merkst, wie sehr der Alltag, die Arbeit, die kleinen, alltäglichen Dinge in den letzten Monaten eigentlich gestresst haben und das so sorgsam aufgebaute Gerüst aus „Ach, das wird schon“ und „Geht schon“ einfach so zusammenbricht und das Nervenkostüm seiner letzten Hüllen beraubt. 

Noch ist nichts endgültig entschieden und wer mag, der darf uns am Donnerstag Abend die gesammelten Daumen und Zehen drücken.

Bis dahin können die Liebste und ich uns leider viel zuwenig in die Arme nehmen, da die Arbeit es leider nicht anders zulässt und wir uns kaum sehen oder einfach auch so zuviel zu tun haben. 

Vielleicht geht ja auch alles gut und das Ganze löst sich in Luft auf. Die Chance dazu ist da. Einschätzen können wir es nicht, da wir die Person, von der es abhängt, leider nicht kennen.

Bis dahin heisst es hoffen, dass die Wohnung nicht gefällt.


Und ich geh dann mal Knieschützer kaufen.

 


Die Nacht

Vielleicht schaffe ich es irgendwann ja auch tagsüber zu schreiben.
Irgendwann.

Irgendwie.

Oder so.

 

Das Monster

Nennt man WordPress nicht auch gerne mal so? Ich hab heute mal den Schritt gewagt und bin umgestiegen. Von WordPress.com weg und ab zur selbst gehosteten Variante. Die Gründe kennen sicher viele. Keine Werbung, mehr Möglichkeiten, etc. Sicher auch mal mehr Probleme. Updates, Plugins, Themes, die nicht so laufen, wie sie sollen.

Egal, es war einfach soweit. Ausserdem bin ich krank geschrieben und hab mir heute mal die Zeit dazu genommen. Es gibt zwar noch viel zu lesen, zu lernen, zu tun, aber es wird.

Was mich aber nervt, ist das es einfach zuwenig (für mich) wirklich schönen Themes gibt, die mir gefallen. Mit schönen Schriften. Mit einer Sidebar, die nicht gleich die halbe Seite braucht. Reponsiv. Die auf eher textlastige Blogs ausgelegt sind und die gut aussehen, ohne dass man einen Editor braucht, um sie anzupassen. Soweit bin ich dann doch nicht. Vielleicht in der Zukunft, aber im Moment fummle ich lieber nur an den normalen Einstellungen rum.

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Keine Ahnung, wie viele Themes ich mir heute angeschaut habe. So richtig glücklich bin ich noch nicht mit den Kandidaten, die im Moment in der engeren Auswahl sind. Die Suche ist aber noch nicht beendet, aber ich kann heute keine „23 und ein paar zerquetschte supersuper tolle WordPress Themes für Ihr Was-auch-immer-Blog-aber-Hauptsache-viele-bunte-Bilder“-Links bei Google mehr sehen.

Ich habe hier keinen Fotoblog, keine Businesswebsite, sondern nur ein kleines Blog. Trotzdem möchte ich, dass es hier gut aussieht.

Na Ja, ich werde schon noch was finden. Irgendwann.

Oder ich muss doch lernen, den Mist selbst zu ändern. Hat ja unter Linux auch geklappt. Da hab ich mir das Zeug auch irgendwie selbst beigebracht und hab die Themes nach meinen Bedürfnissen umgeschrieben. Mein Browsertheme ist auch umgeschrieben. Schön schlicht. Ich befürchte nur, dass das bei den doch etwas komplizierteren Themes für WordPress nicht ganz so einfach wird, wenn man eigentlich keine Ahnung von CSS oder so hat.

Aber wer weiss…

 

 

Montage

Erkältung.
Schlecht geschlafen.

Hunderunde im Schneeregen.

Kind mit Bauchschmerzen.

Besuch beim Kinderarzt.

Volle Wartezimmer.

Verdacht auf Scharlach.

Zickende Rezeptdrucker.

Kaffeemangel.

Eigener Arzttermin.

Überweisung zum Lungenfacharzt.

Zickende Chefs.

Nicht krank melden.

Anschiss vom Arzt.

Medikamente nicht vorrätig.

Bestellen.

Heim kommen.

Hund frisst Schokolade samt Verpackung.

 

Montagspoesie.

 

Kleine Fragen

Stiefpapa. Bonuspapa.Man kann es nennen, wie man will. Ist mir egal, wie man es nennt.
Ich bin es jetzt schon eine ganze Weile und ich bin es gern. Die Anfänge waren schwierig, weniger wegen dem Kind, sondern wegen dem Vater.
Inzwischen ist unser Verhältnis ein ganz Gutes.
Was für mich immer klar war, ist dass ich ihn nicht ersetzen kann und das auch gar nicht möchte. Warum auch?
Heute kamen Kind und die Liebste zu mir mit einer Frage. Sie haben es geschickt gemacht.

„K. hätte da mal eine Frage…“

Als ob es um Süßigkeiten, länger aufbleiben oder einen Film schauen geht. Nö, ging es aber nicht. So gar nicht. Kalt erwischt. Das haben sie mich.
Ob es für mich in Ordnung wäre, wenn die Kleine zu mir auch Papa sagt. Nicht immer, aber sie würde gerne wissen wollen, ob sie es dürfe, wenn Sie Lust darauf hat.

Bämm.

47 Jahre alt und in Sekundenbruchteilen den Tränen nahe auf die Knie gehen und das Kind umarmen.

Glück. Stolz. So schnell wird aus einem bis dahin miesen Tag etwas, das alles andere so klein aussehen lässt. So unwichtig.

Es sind immer die kleinen Dinge, die einen so umhauen.

Eigentlich…

Eigentlich habe ich gerade gar nichts zu sagen, da mein Kopf viel zu müde ist. Der Körper sowieso.Die Gedanken kreisen durch den Raum, der sich mein Kopf nennt und finden keinen gemeinsamen Nenner.
Die Twitter Timeline scrollt weiter und weiter. Für die noch nicht gesehen Artikel im Feedreader bin ich zu müde.
Es ist 4 Uhr 08. Um 9 Uhr Irgendwas klingelt der Wecker für einen Arbeitstag, der wahrscheinlich 14 Stunden haben wird und der hart werden wird.
Warum bin ich noch nicht im Bett?
Weil der Kopf noch viel zu wach ist. Wach, wirr, wo auch immer. Irgendwo.
Der heutige Arbeitstag war auch hart, in vielerlei Weise. Es ist gerade aber einfach auch zuviel, um es zu beschreiben. Jeden Tag nehme ich vor, etwas darüber zu schreiben, aber es geht einfach nicht, ich schaffe es nicht.
Zu platt, zu kaputt. der Kopf will einfach nicht mehr, die Finger sind zu müde.
Ich bin müde. Sehr müde.
Das Team verändert sich und das nicht zum Besseren. Differenzen, Dummheiten, Diskussionen. Alles zuviel, als das es mein Kopf nach Feierabend noch vernünftig „zu Papier“ bringen könnte.

Der Kopf, der gefühlt gerade sicher 10 Blogposts zum Thema „Arbeit“ schreiben könnte, verweigert immer genau dann die Arbeit, wenn man Ihn braucht. Wenn man Zeit hat.

Wäre es nicht viel schöner, von den schönen Aspekten seiner Arbeit zu schreiben? Von positivem Feedback der Gäste? Ja, wäre es, aber die Umstände lassen das im Moment nicht zu. Die negativen Aspekte überlagern im Moment alles. Alles. Auch das Leben an sich. Das Privatleben.

Ich bin müde.

Bäng Bumm Peng

Bitte fragen Sie nicht. Also nach dem Titel dieses Beitrags.  

Er ist entstanden durch eine wirre Aneinanderreihung von noch wirreren Gedanken und ich habe keine Ahnung, was es bedeutet. Ehrlich.

Was ich aber weiss, ist dass die Worte durch meinen Kopf schossen und keine 2 Sekunden später der Editor offen und bereit zur Texteingabe war.

Und jetzt?

Wie gesagt… Keine Ahnung.

Ich war doch nur auf Twitter, habe lächelnd meine Timeline gelesen und da waren sie, diese Worte. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Über meinen Geisteszustand? Geisteszustand im Zusammenhang mit Twitter zu erwähnen, vor allem nachts ist ja eigentlich auch so etwas paradoxes. Nachttimeline und so. Sie kennen das.

Und jetzt?

Ist es mitten in der Nacht, die Liebste schläft, das Kind schläft, der Hund schläft, die beiden Katzen schlafen. Ich nicht. Wie so oft.Im Hintergrund dudelt der Fernseher und ich muss mich erst mal umdrehen, um zu sehen, was eigentlich gerade gesendet wird.

Den Editor im Full Screen Modus, den zweiten Monitor aus. Nur Text. Ein leeres Blatt. Ohne Icons. Ohne Alles. Der Kopf leert sich beim Schreiben.

Natürlich ergibt das hier irgendwie gar keinen Sinn, aber es beruhigt, denn die Arbeitstage sind gerade anstrengend. Nicht dass wir zur Zeit allzuviel Stress hätten, der Januar ist in der Gastronomie nicht gerade das, was man als Hochkonjunktur bezeichnet. Es gab allerdings personelle Änderungen in der „Führungsebene“ und daraus ergeben sich Probleme.

Es ist kompliziert und ich kann nicht sagen, wo es hinführt, aber das Team ist nicht mehr so homogen wie vor dem Wechsel. Ich beobachte und ich kommentier auch, aber meistens beobachte ich zur Zeit nur und was ich sehe, das belastet mich. Ich sehe das Team unter Umständen zerfallen, sich zerstreiten, sich auseinander leben.

Und das gefällt mir nicht.

Wie gesagt, noch beobachte ich, aber in naher Zukunft she ich einen Punkt kommen, an dem ich platze.

Und so ergibt sich ganz unbewusst ein Bogen zum Titel dieses Beitrags.

Hoffen wir mal, dass es nicht nötig wird, denn es wird nicht enden wie bei T.S. Eliot.

   
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