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Fellknäuel

Drei Haustiere in knapp 9 Monaten einschläfern lassen zu müssen. 
Danke für gar nichts, 2016. 
Es fühlt sich einsam an.
 
Egal, ob ausser mir ein menschliches Wesen da ist oder nicht, die Couch und das Bett scheinen leer zu sein. Der Staubsauger wundert sich, warum keine Haare mehr da sind. Es ist komisch, nicht begrüßt zu werden, wenn man heim kommt. Komisch, traurig, seltsam.

Auftritt Nachbarskatze. 

Die Familie unter uns hat einen jungen Kater. er darf raus, nur mit dem wieder in die Wohnung lassen, da hapert es. Sogar sehr. Stundenlang maunzt sich hier ein hungriges Katzenwesen durch das Treppenhaus oder ergattert sich im Schreibwarenladen im Erdgeschoss Futter, das dort inzwischen vorrätig gehalten wird.
Auch wir füttern ab und an. Und schmusen. Dank des, nennen wir es unnetten, Papas unten hat das arme Tier auch vor Männern deutlich mehr Angst als vor Frauen.

Tja, leid tun mir aber die Kinder. Unten und auch unsere Tochter, die das kleine Fellknäuel auch schon in ihr grosses Herz geschlossen hat und sich Sorgen macht, wenn es draussen mal wieder regnet.

Wie es weitergeht? Keine Ahnung. Die Hauptsache ist aber, dass es dem kleinen Kerl gut geht.

Egal wo.

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