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Kategorie: Alltag

Das Monster

Nennt man WordPress nicht auch gerne mal so? Ich hab heute mal den Schritt gewagt und bin umgestiegen. Von WordPress.com weg und ab zur selbst gehosteten Variante. Die Gründe kennen sicher viele. Keine Werbung, mehr Möglichkeiten, etc. Sicher auch mal mehr Probleme. Updates, Plugins, Themes, die nicht so laufen, wie sie sollen.

Egal, es war einfach soweit. Ausserdem bin ich krank geschrieben und hab mir heute mal die Zeit dazu genommen. Es gibt zwar noch viel zu lesen, zu lernen, zu tun, aber es wird.

Was mich aber nervt, ist das es einfach zuwenig (für mich) wirklich schönen Themes gibt, die mir gefallen. Mit schönen Schriften. Mit einer Sidebar, die nicht gleich die halbe Seite braucht. Reponsiv. Die auf eher textlastige Blogs ausgelegt sind und die gut aussehen, ohne dass man einen Editor braucht, um sie anzupassen. Soweit bin ich dann doch nicht. Vielleicht in der Zukunft, aber im Moment fummle ich lieber nur an den normalen Einstellungen rum.

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Keine Ahnung, wie viele Themes ich mir heute angeschaut habe. So richtig glücklich bin ich noch nicht mit den Kandidaten, die im Moment in der engeren Auswahl sind. Die Suche ist aber noch nicht beendet, aber ich kann heute keine „23 und ein paar zerquetschte supersuper tolle WordPress Themes für Ihr Was-auch-immer-Blog-aber-Hauptsache-viele-bunte-Bilder“-Links bei Google mehr sehen.

Ich habe hier keinen Fotoblog, keine Businesswebsite, sondern nur ein kleines Blog. Trotzdem möchte ich, dass es hier gut aussieht.

Na Ja, ich werde schon noch was finden. Irgendwann.

Oder ich muss doch lernen, den Mist selbst zu ändern. Hat ja unter Linux auch geklappt. Da hab ich mir das Zeug auch irgendwie selbst beigebracht und hab die Themes nach meinen Bedürfnissen umgeschrieben. Mein Browsertheme ist auch umgeschrieben. Schön schlicht. Ich befürchte nur, dass das bei den doch etwas komplizierteren Themes für WordPress nicht ganz so einfach wird, wenn man eigentlich keine Ahnung von CSS oder so hat.

Aber wer weiss…

 

 

Montage

Erkältung.
Schlecht geschlafen.

Hunderunde im Schneeregen.

Kind mit Bauchschmerzen.

Besuch beim Kinderarzt.

Volle Wartezimmer.

Verdacht auf Scharlach.

Zickende Rezeptdrucker.

Kaffeemangel.

Eigener Arzttermin.

Überweisung zum Lungenfacharzt.

Zickende Chefs.

Nicht krank melden.

Anschiss vom Arzt.

Medikamente nicht vorrätig.

Bestellen.

Heim kommen.

Hund frisst Schokolade samt Verpackung.

 

Montagspoesie.

 

Eigentlich…

Eigentlich habe ich gerade gar nichts zu sagen, da mein Kopf viel zu müde ist. Der Körper sowieso.Die Gedanken kreisen durch den Raum, der sich mein Kopf nennt und finden keinen gemeinsamen Nenner.
Die Twitter Timeline scrollt weiter und weiter. Für die noch nicht gesehen Artikel im Feedreader bin ich zu müde.
Es ist 4 Uhr 08. Um 9 Uhr Irgendwas klingelt der Wecker für einen Arbeitstag, der wahrscheinlich 14 Stunden haben wird und der hart werden wird.
Warum bin ich noch nicht im Bett?
Weil der Kopf noch viel zu wach ist. Wach, wirr, wo auch immer. Irgendwo.
Der heutige Arbeitstag war auch hart, in vielerlei Weise. Es ist gerade aber einfach auch zuviel, um es zu beschreiben. Jeden Tag nehme ich vor, etwas darüber zu schreiben, aber es geht einfach nicht, ich schaffe es nicht.
Zu platt, zu kaputt. der Kopf will einfach nicht mehr, die Finger sind zu müde.
Ich bin müde. Sehr müde.
Das Team verändert sich und das nicht zum Besseren. Differenzen, Dummheiten, Diskussionen. Alles zuviel, als das es mein Kopf nach Feierabend noch vernünftig „zu Papier“ bringen könnte.

Der Kopf, der gefühlt gerade sicher 10 Blogposts zum Thema „Arbeit“ schreiben könnte, verweigert immer genau dann die Arbeit, wenn man Ihn braucht. Wenn man Zeit hat.

Wäre es nicht viel schöner, von den schönen Aspekten seiner Arbeit zu schreiben? Von positivem Feedback der Gäste? Ja, wäre es, aber die Umstände lassen das im Moment nicht zu. Die negativen Aspekte überlagern im Moment alles. Alles. Auch das Leben an sich. Das Privatleben.

Ich bin müde.

Bäng Bumm Peng

Bitte fragen Sie nicht. Also nach dem Titel dieses Beitrags.  

Er ist entstanden durch eine wirre Aneinanderreihung von noch wirreren Gedanken und ich habe keine Ahnung, was es bedeutet. Ehrlich.

Was ich aber weiss, ist dass die Worte durch meinen Kopf schossen und keine 2 Sekunden später der Editor offen und bereit zur Texteingabe war.

Und jetzt?

Wie gesagt… Keine Ahnung.

Ich war doch nur auf Twitter, habe lächelnd meine Timeline gelesen und da waren sie, diese Worte. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Über meinen Geisteszustand? Geisteszustand im Zusammenhang mit Twitter zu erwähnen, vor allem nachts ist ja eigentlich auch so etwas paradoxes. Nachttimeline und so. Sie kennen das.

Und jetzt?

Ist es mitten in der Nacht, die Liebste schläft, das Kind schläft, der Hund schläft, die beiden Katzen schlafen. Ich nicht. Wie so oft.Im Hintergrund dudelt der Fernseher und ich muss mich erst mal umdrehen, um zu sehen, was eigentlich gerade gesendet wird.

Den Editor im Full Screen Modus, den zweiten Monitor aus. Nur Text. Ein leeres Blatt. Ohne Icons. Ohne Alles. Der Kopf leert sich beim Schreiben.

Natürlich ergibt das hier irgendwie gar keinen Sinn, aber es beruhigt, denn die Arbeitstage sind gerade anstrengend. Nicht dass wir zur Zeit allzuviel Stress hätten, der Januar ist in der Gastronomie nicht gerade das, was man als Hochkonjunktur bezeichnet. Es gab allerdings personelle Änderungen in der „Führungsebene“ und daraus ergeben sich Probleme.

Es ist kompliziert und ich kann nicht sagen, wo es hinführt, aber das Team ist nicht mehr so homogen wie vor dem Wechsel. Ich beobachte und ich kommentier auch, aber meistens beobachte ich zur Zeit nur und was ich sehe, das belastet mich. Ich sehe das Team unter Umständen zerfallen, sich zerstreiten, sich auseinander leben.

Und das gefällt mir nicht.

Wie gesagt, noch beobachte ich, aber in naher Zukunft she ich einen Punkt kommen, an dem ich platze.

Und so ergibt sich ganz unbewusst ein Bogen zum Titel dieses Beitrags.

Hoffen wir mal, dass es nicht nötig wird, denn es wird nicht enden wie bei T.S. Eliot.

   
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Entmaterialisierung.

35 Minuten Busfahrt. Jeden Tag. Zweimal.
Und immer die Kopfhörer im Ohr. Die Welt vor der Arbeit nochmal ausblenden und abends nach Feierabend die Arbeit ausblenden und die Welt zur Ruhe kommen lassen.
Klingt nach einem Plan, klappt aber leider oft nicht.
Der Kopf ist zu voll, die Gedanken rasen. Es will sich einfach keine Ruhe einstellen.

Trotzdem fühlt sich der Körper irgendwie anders an, die Welt rückt in den Hintergrund, wirr schweifen die Gedanken umher. Irgendwie wird alles unwirklich. Tritt in den Hintergrund.

Die Musik wird zur Welt, die Stimmen im Podcast lullen Dich ein, sind im Kopf statt nur im Ohr. Die Gesichter der Mitfahrer verschwimmen, werden eins mit den Mustern auf den Sitzen. Vielleicht sind es ja auch die Muster, diese irren, wohl unter Drogen gemalten surrealen Muster. Man muss schon sehr krank sein, um Muster für Bussitze zu machen. Muss den LSD Trip seines Lebens hinter sich haben. Denke ich zumindest, wenn ich diese Ausgeburten eines auf Speed hängengebliebenen Zeichenprogramms sehe.

Und schliesse die Augen, lausche lieber wieder den Stimmen in meinem Kopf oder der Musik.

Entmaterialisiert.

Es ist komisch

Es ist komisch

 

Freitag Morgen, 2 Uhr 30,

Irgendwie ist die Lust, etwas zu schreiben in der Nacht am größten

Doof nur, dass Kopf und Körper dann eigentlich gar nicht wollen. Spätschicht. Der Arbeitstag war mal wieder hart, zuviel Stress, zuviel Diskussionen wegen anstehender Wechsel in Team und Chefetage. Das RL kommt dem Kopf, der doch eigentlich mal abschalten möchte, auch immer wieder in die Quere.

Füsse hochlegen, in Ruhe den Feedreader leer lesen, der Fernseher im Hintergrund. Eine Zigarette, evtl. ein Bier oder ein Glas Wein, so ganz in Ruhe. Die Liebste schläft, das Kind ist bei der Oma.

Eigentlich wäre jetzt Zeit, Gedanken zu Papier zu bringen. Oh, Moment, Papier?

Wie sagt man denn dazu, wenn man vor dem Rechner sitzt?

Gibt es da eigentlich ein Wort dafür, eine Redewendung? Egal, kann man ja morgen mal googlen.

Morgen. Ach so, da wollten die Katzenklos und der Staubsauger auch zu ihrem Recht kommen. Und dann waren da ja noch die Artikel im Feedreader, die man gespeichert hatte, weil der Kopf ja sagte, das wäre ihm zuviel für diese Nacht. Zu kompliziert für diese Uhrzeit. Die Rechtschreibung ist um halb 3 in der Nacht auch nicht mehr die Beste. Egal, die Autokorrektur wird es schon richten, zumindest das Gröbste. Der Rest? Wird schon stimmen.

Vielleicht einfach mal drauf los tippen. Ach Nee, da kommt ja eh nur Mist bei raus. Lieber erst mal auf Twitter schauen. Nachttimeline. Schön.

Doof nur, dass der Arbeitstag nicht viel hergibt, über das man schreiben könnte, obwohl ja viel passiert ist, aber es würde einen Roman brauchen, um wenigstens einen Teil zu erklären.

Doof nur, dass die Arbeitszeiten oft einen wirklichen Familienalltag verhindern. Also auch keine lustigen Geschichten dazu.

Über was schreibt man also so in der Nacht? Also nochmal Twitter.

 

 

Na Ja, singen kann ich eh nicht und nebenan schläft die Liebste. Wäre also auch keine Gute Idee. Schmutzige Lieder führen zu schmutzigen Gedanken.

Doof nur, dass Sie schläft.

Doof nur, dass wir eh zu wenig Zeit für uns haben. Also schnell weg mit diesen Gedanken.

Doof nur, dass der Kopf da nicht mitspielt und plötzlich 7 von 10 Stimmen in meinem Kopf plötzlich statt der Tetris-Melodie doch schmutzige Lieder singen.

Sätze schreiben, Sätze löschen. Um die Uhrzeit darf man das.

Ich mag die Nacht, die Stille, den leisen Atem der Liebsten. Die Katze auf dem Schoß schnurrt, der Hund schnarcht leise. Der Kater? Wahrscheinlich auch im Bett.

Es ist ruhig, es ist friedlich.

Es ist schön, hier zu sein.