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Monat: März 2015

Träume

Ein Haus. Ein schönes Haus. Nicht neu, nicht zu alt.Eine zwar seltsame, aber interessante Raumaufteilung. Platz ohne Ende. Ok, das Thema Heizung ist diskussionswürdig, aber man wird am Montag sehen, ob es für uns überhaupt in Bezug auf das Finanzielle interessant ist. Jetzt heißt es zuerst mal warten.
Wenn dann der Preis in dem Bereich liegt, der schon angesprochen wurde und alles andere auch klappt, dann liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass wir es nehmen.
Es gibt noch viele Fragen zu klären, viel zu überlegen, zu bedenken. Leicht machen wir es uns nicht. Zuviel hängt daran.
Aber der Traum bleibt und wird weiter geträumt, denn was wären wir ohne unsere Träume?
Was wären wir, wenn wir unseren Kindern keine Träume bieten würden?
Und jetzt warten wir eben und träumen weiter.

Pläne

Irgendwie bekommt man ja schon manchmal Angst.
Angst vor sich selbst. Vor den eigenen Plänen. Vor dem, das man sich vornimmt. Vor den möglichen Folgen. Vor einem eventuellen Scheitern.

Die Wohnungssuche zieht sich, es ist kompliziert. Warum also nicht auch nach Häusern suchen? Und der Gedanke an einen möglichen Kauf, in welcher Form auch immer. Ein Haus. Puh, ein großes Ziel. Heute ist es soweit, die erste Besichtigung steht an. Wir sind gespannt. Noch wissen wir nichts über die möglichen Kosten. Der Verkäufer hat erst diese Woche selbst eine Einschätzung bekommen. Es ist also auch gut möglich, dass wir bei der ersten Nennung einer realen Zahl schreiend oder laut lachend das Weite suchen. Oder wir fangen doch an die Sache ernst zu nehmen und das Ganze durchzurechnen.

Dank nicht zahlender Ex-Chefs bin ich leider nicht unbelastet, was das Thema Schufa betrifft. Auch das kann und nur zu gut einen Strich durch die Rechnung machen. Entmutigen lasse ich mich davon aber nicht.

Das Haus, um das es geht ist sicher kein Traumobjekt, aber die Lage ist nicht schlecht für uns und soweit ich es anhand des ersten Kontaktes mit dem Verkäufer mal denke, dürfte der Zustand des ganzen Objektes auch nicht schlecht sein. Hoffen wir mal, dass uns der heutige Tag nicht eines Besseren belehrt.

Ein Haus. Irgendwie kann ich es immer noch nicht so richtig glauben, dass wir das planen. Wir, die Patchworkfamilie mit der langen Geschichte. Dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

Witzverweise gibt es etwas, das mir die Angst etwas nimmt. Oder besser gesagt, das mich das ganze Vorhaben etwas gelassener angehen lässt. Ein kleines Stück Software.

Software? Ja. Ein Programm. In mehreren Aspekten.

YNAB

Warum? Weil YNAB mir in den letzten Monaten etwas gegeben hat, nämlich Kontrolle über meine Finanzen und mir gezeigt hat, dass sogar ich Chaot es schaffe mit meinem Geld umzugehen und am Monatsende nicht im Minus zu landen. Dass es sogar Spaß machen kann, mit Zahlen zu jonglieren. Ich weiss, dass es da draußen viele andere gibt, denen es genauso geht. Wer sich jetzt dafür interessiert, was das für ein Ding ist, nicht von der Website abschrecken lassen. Es wirkt auf den ersten Blick alles ziemlich missionarisch auf die amerikanische Art. Aber alles halb so wild. Tante Google spuckt auch genug dazu aus und den Podcast-Hörern sei die Folge 322 von Bits und so ans Herz gelegt. Zu finden hier:

Bits und So reden über YNAB

Tja, und ansonsten müssen wir eben Glück haben. Also drückt uns die Daumen.

Glück

Es war ein Scheißtag.
So einer von der Sorte, an denen ein Satz den ganzen Tag kaputt macht. Der Dir jede Lust am Job nimmt. Ein Satz. Und das, was danach noch kam.

Ein Tag, der für das ganze Team nicht einfach war. Stress erzeugt Konflikte. Genau das, was wir im Moment nicht noch mehr brauchen.

Im Moment schwirren so viele Gedanken zu dem Thema durch meinen Kopf, dass ich einfach nicht in der Lage bin, das Thema hier vernünftig und einigermassen kurz, aber umfassend zu beschreiben. Es ist alles… Too much.

Und dann kommt man heim, das Kind wacht auf. ist verblüffend fit für 1 Uhr inn der Nacht und man redet.

Man redet. Das Kind sollte ja schlafen um diese Uhrzeit, aber man freut sich, denn durch den Job sehen wir uns einfach zu wenig. Also redet man. Nicht lange. Nicht viel. Eigentlich. Morgen ist ja Schule, man sollte schlafen  aber es tut gut zu reden. Einfach nur gut. Uns beiden. Umarmen, knuddeln. Ins Bett bringen. Küssen. Noch ein paar Sätze über gute und schlechte Träume. Ach, wenn sie wüsste…

 

Dieser 7 Jahre alte Engel hat es geschafft, dass ich diesen Tag, oder besser diese Nacht, denn immerhin ist es jetzt knapp 2 Uhr in der Nacht, mit einem Lächeln beende.

Ich liebe sie dafür.

 

Danke.